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IL LADRO
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IL LADRO
Und wenn es dunkel wird
Und wenn es dunkel wird
Vielleicht träume ich es,
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MADAME
Sie liest aus deiner Hand
Lies meine Hand, Madame,
An deiner Tür ist ein Mann
Lies meine Hand ...
Madame, du kannst nicht
Lies meine Hand ...
Meine Dame, du kannst nicht
Lies meine Hand ...
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BELLA FACCIA
Schweige nun und höre zu
Ich verspreche dir, daß wir eines Tages
Wir werden in der Sonne schlafen
Wir werden abwarten, daß es aufhört, zu regnen
Morgens wirst du lachen
Zusammen werden wir sitzen
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UOMINI DI PASSAGGIO
Jene, die lächeln
Jene, die sich umwenden
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BALLERINA
Sag mir, sag mir, Ballerina,
Sag mir, sag mir, Ballerina,
Sag mir, sag mir, Ballerina,
Sag mir, sag mir, Ballerina,
Schwarz gekleidet tanzt du
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AMAZZONIA
Das Obst ist zur Neige gegangen,
Was wir nun essen,
Es gibt keine Bäume mehr,
Was wir nun essen ...
Es gibt keine Vögel mehr
Was wir nun essen ...
Es gibt keinen Wind mehr
Was wir nun essen ...
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IL BAMBINO DEI TOPI
Wir sprechen noch immer von ihm
Er lebte dort auf dem Hügel ...
Er verbrachte seine Tage damit
Er lebte dort auf dem Hügel ...
Sein Vater liebte ihn nicht
Er lebte dort auf dem Hügel ...
So weit zurückliegend
Er lebte dort auf dem Hügel ...
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IL TEMPO DI PARTIRE
Wenn die Zeit kommt, um fort zu gehen
Mit dir werde ich seiner Spur folgen
Wenn die Zeit kommt, um fort zu gehen
Es wird nicht mehr die Zeit der Worte sein
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IL GRIDO
Mein Schrei eilt über den Hügel
Sagt jenem Mann, daß es für ihn keine Rettung gibt,
Mein Schrei eilt über den Hügel
Wie ein Pfeil wird meine Rache sein,
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AI CONFINI DELL'ASIA
Verschwommen im Nebel fahren Züge ab
Völlig allein werden wir uns entfernen,
Verlassen wir diese Stadt
Verschwommen im Nebel fahren Züge ab,
Verlassen wir diese Stadt
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FESTA
Und jetzt erheben sich langsam die Alten
Erfüllt vom Mond tanzen
Die Mädchen mit bleichem Gesicht

Der Dieb
kommt der Dieb
heimlich in der Nacht
kommt der Dieb.
Durch das Fenster
fällt das Mondlicht hinein:
ich liege hier schlafend.
kommt der Dieb,
versteckt sich im Schatten,
es kommt der Dieb.
Durch das Fenster
schaut das Mondlicht hinein:
ich bleibe hier schlafend liegen.
daß der Dieb hier ist
sich im Schatten versteckt
leise atmet.
In der Dämmerung verwischt
das Mondlicht:
ich bleibe hier schlafend liegen.
Madame
sie braucht dir nicht ins Gesicht zu schauen
sie sieht in deiner Hand
was du nicht wissen wollen wirst ...
Sie kann dir von Liebe erzählen,
erzählen von Geld und anderem ...
lies mir aus der Hand.
im Schatten erkennst du nicht sein Gesicht
in deiner Hand verbirgt sich
was du nicht wissen wollen wirst ...
Er will von dir deine Liebe
will dein Geld und anderes ...
das Unheil sehen, das von diesem Mann ausgeht,
er schläft nun neben dir
hält dein Schicksal in seiner Hand.
Er wird sich deine Liebe nehmen
dein Geld und anderes rauben ...
den Weg sehen, den dieser Mann nehmen wird
vor deiner Tür
ist nur eine lange staubige Straße ...
Was kannst du von Liebe erzählen
von Geld und von anderem ...
Schönes Gesicht
diskutiere nicht weiter, sprich nicht
komm ein wenig näher,
gib auch mir etwas Zeit, um zu reden.
gemeinsam am Meeresstrand leben
wenn es kalt wird
machen wir die Tür zu und bleiben allein.
jeden Tag Salz und Brot essen
Karten spielen und wie immer
wirst du Streit suchen.
um das Meer atmen zu hören
wir werden niemals alt sein
ich werde dich vor Schmerz und Kummer beschützen.
mit deinem schönen Gesicht
und ich werde dir danken
für dieses schöne Gesicht.
um den Abend zu betrachten, ohne zu sprechen
wir werden niemals alt sein
ich werde dich vor Schmerz und Kummer beschützen.
Statdstreicher
in den Winkeln der Straßen
sie beobachten uns und plötzlich
verstecken sie sich beunruhigt.
Unbekannte Männer
sie sind nie Kinder gewesen
sie rauchen bedrohlich
und scheren sich nicht um die Nacht.
Jene, die die Liebeslieder
nicht verstehen.
durch die Stadt streifend
jene, die die Tage verschwenden
Stadtstreicher
sie scheren sich nicht um die Wolken
jene, die die Liebeslieder
nicht verstehen.
Ballerina
welches Lied kannst du nun singen
nun, da der Winter unausweichlich kommt ...
welches Lied kannst du nun singen
da du so weit fort von daheim bist.
welches Lied kannst du nun singen
da die Melancholie dich bei der Kehle packt.
welches Lied kannst du nun singen
da du den letzten Nachtzug verpaßt hast.
wie eine nächtliche Gefangene
singst Liebeslieder
von Blut, von Tränen,
Lieder, die ich nicht kenne.
Amazonien
nur Staub für uns
das Obst ist zur Neige gegangen,
nur Asche in den Augen.
ist keine Mandarine
ist keine Mango
ist keine Papaya
ist keine Honigmelone.
nur Staub für uns,
nur Asche im Mund
es gibt keinen Jasmin mehr.
nur Staub für uns
nur Asche im Mund,
es gibt keine Tiere mehr.
nur Staub für uns
nur Asche im Mund
hier gibt es auch keinen Regen mehr.
Das Mäusekind
mit leiser Stimme, wenn der Abend kommt
zusammen sitzend, mit ein wenig Angst.
Seit er uns nach lief
auf diese seltsame Art lachend
und sich dann versteckte
um uns von weitem zu beobachten.
den Sperlingen beim Fliegen zuzuschauen
er spielte mit den Mäusen,
doch mit uns redete er nicht.
Wir quälten ihn
versuchten, ihn zum Weinen zu bringen
aber er kümmerte sich nicht darum
und ging fort.
und schlug ihn jeden Tag
er konnte diese seltsamen Augen nicht ertragen.
Seine Mutter tröstete ihn
er ging im Regen fort,
barfuß, sacht gehend.
sind die damals geschehenen Dinge
aber manchmal reden wir noch über ihn,
an Sommerabenden
wenn man sich hier langweilt
zusammen sitzend zulassend, daß die Zeit vergeht.
Die Zeit, fort zu gehen
werde ich dich begleiten,
gemeinsam kehren wir dorthin zurück
wo du eines Tages deinen Hund verloren hattest.
diesen Pfad entlang,
den du schon als Kind fürchtetest
und gemeinsam werden wir Angst haben.
werde ich dich begleiten
wie Freunde werden wir miteinander reden
an der Seite des anderen gehend.
in die Stille werden wir eintreten
in das unbekannte Gelände
dort, wo die Väter die Söhne verlieren.
Der Schrei
mein Schrei schwillt an, eilt den Fluß entlang
wie eine leichte und bunte Feder.
Ich bin der Schrei und jetzt werde ich schreien,
wo ist die Frau, die mir wehgetan hat,
wo verbirgt sie sich?
schlecht hat er sich rasiert.
Mein Schrei schwillt an, eilt wie der Wind
ich bin der Schrei und jetzt will ich schreien,
wer mir zulächelt ist der Verräter,
bereit, mich in Stücke zu reißen.
mein Schrei schwillt an, eilt wie der Wind,
wie eine schwarze und giftige Schlange
ich bin der Schrei und jetzt werde ich schreien
und meine Wut wird bis hinter seine Tür gelangen.
sie eilt schnell, behende, zielgenau,
wie der Donner wächst meine Unruhe,
ich bin der Schrei und jetzt werde ich schreien
und meine Wut wird bis hinter seine Tür gelangen.
Hin zu den Grenzen Asiens
langsam werden wir einschlafen
und in der Nacht werden wir reisen
hin zu den Grenzen Asiens.
Wir werden in Asien ankommen ...
Ebenen durchqueren, weiß von Eis,
und in der Nacht werden wir reisen,
hin zu den Grenzen Asiens.
Wir werden in Asien ankommen ...
wo die Leute einsam sind
und man sich auf der Straße nicht ansieht,
in Stille streift man sich mit Müh und Not ...
Gehen wir fort ...
langsam werden wir uns entfernen
und in der Nacht werden wir reisen,
hin zu den Grenzen Asiens.
Wir werden in Asien ankommen ...
wo man mit Mühe atmet
und in der Dämmerung die Leute
sich bleich von den Balkons anblicken ...
Gehen wir fort ...
Fest
auch die Alten haben begonnen, zu tanzen
und der Schmerz ist nur ein Märchen
jetzt erheben sich langsam die Alten.
die Mädchen leichtfüßig
tanzen die Schultern schwingend
tanzen die Hüften schwingend.
Königinnen ohne Schuhe
sie tanzen leicht wie das Wasser,
sie tanzen leicht wie das Wasser.