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CERCANDO L'ORO
*
IL LIBRO
Öffne das Buch, blättere um
Öffne das Buch, blättere um
Blättern wir also die Seite um
Ich sehe Bäume und Gärten
Ich seh' eine große gelbe Sonne
Blättern wir also die Seite um ...
Öffne das Buch, blättere um,
Ich sehe ferne Wolken
Blättern wir also die Seite um ...
Das Kind mit dem Hahn
Das Kind auf dem Pferd
Blättern wir also die Seite um ...
*
LA GIOSTRA
Im Park an sonnigen Tagen
Die Alten, die alleine sitzen
Und es vergehen Tage und Jahreszeiten
Im Park an sonnigen Tagen
Die Alten, die in der Sonne schlafen
Und es vergehen Tage und Jahreszeiten ...
*
L'ACROBATA
Da oben ist ein Mann,
Mit jedem Schritt ein Stück weiter
Da oben ist ein Mann,
Mit geschlossenen Augen geht er voran,
Schau, wie er tanzt, in der Leere tanzt
*
PIANO PIANO
Langsam, langsam erwachte sie ...
Und als er langsam erwachte
Sie wandte sich der Tür zu:
Also schloß er die Augen wieder,
"So grün ist mein Garten,
So grün ist mein Garten,
*
NATALE
Der Tag wird kommen,
Was wirst du sagen, wenn er eintritt
Lächle jetzt, öffne mir nun deine Tür
Staub und Wind wird er mit sich bringen
Wer weiß, wie viele Dinge er
Lächle jetzt, öffne mir nun deine Tür
*
CERCANDO L'ORO
Jenseits gehend
Wie heiß ist diese Sonne
Jetzt ist da einer, der sagt: "Gehen wir weiter!"
Unter dieser heißen Sonne, inmitten dieser Verwirrung
Jenseits gehend
Wenn ich nun hinter mich blicke
Jetzt ist da einer, der sagt: "Gehen wir weiter!" ...
*
L'ISOLA
Der Fischer saß
Glücklich segelte er
Die Insel, die unbekannte Insel
Und dann segelte er den Fluß
Aber den Weg zur Insel
Die Insel, die unbekannte Insel,
*
IL PROFUMO D'ARANCIA
Sie duftet nach Apfelsinen
Sie lächelt so
Zu zerbrechlich sind die hohen Zweige
In der Mitte, dort
*
LA VOLPE
Ich spüre schon den Winter kommen
Durch das Eis sind die Bäume geneigt
Er ist dort auf der Anhöhe stehen geblieben
Schau, der Winter ist gekommen,
Langsame Flüge der schwarzen Raben
Er ist dort auf der Anhöhe stehen geblieben
*
ORA CHE IL GIORNO È FINITO
Jetzt, da es nicht mehr regnet...
Schließe jetzt deine Tür...

Das Buch
ein Kind, das dich ansieht.
Öffne die Tür und dort
wird dann die Straße beginnen.
ein Kind auf einem Pferd.
Öffne die Tür und dort
wird dann die Geschicht beginnen.
blättern wir die Seite nochmals um
blättern wir die Seite um
und sag' mir, was du dort siehst.
und die Schiffe auf dem Meer
die Ebenen und die Hügel
und die Leute, die gehen.
ein Kind mit einem Hahn,
die Pfade und die Gebirge
und die Leute, die gehen.
ein Apfel an einem Zweig
schwarze Erde für das Korn
und die Leute, die gehen ...
einen dichten schwarzen Rauch
viele kleine Soldaten
und der Krieg wird kommen ...
und die Schiffe auf dem Meer
die Bilder verschwinden
und nichts wird zurückbleiben ...
und die große gelbe Sonne
viele kleine Soldaten
und die Geschichte wird enden ...
Das Karussell
gehen die Leute festlich gekleidet einher,
Kinder, die laut lachen
dort hinten dreht sich das Karussell ...
schlafen manchmal in der Wärme der Sonne ein
die Kapelle beginnt
alte Liebeslieder zu spielen...
im Park gehen die Leute einher
die Kapelle beginnt, zu spielen
dort hinten dreht sich das Karussell.
gehen die Leute festlich gekleidet einher
die Kapelle beginnt, zu spielen
dort hinten dreht sich das Karussell.
Kinder, die spielen und laut lachen
die Kapelle fährt fort,
alte Liebeslieder zu spielen.
Der Akrobat
was tut er?
Er läuft auf einem Seil ...
Dieser Mann dort oben,
was tut er?
Er läuft auf einem Seil ...
mit angehaltenem Atem
Mit jedem Schritt ein Stück weiter
mit angehaltenem Atem ...
was tut er?
Er tanzt, einem Seil folgend.
Dieser Mann dort oben,
was tut er?
Er tanzt, einem Seil folgend ...
den Atem anhaltend
Mit geschlossenen Augen geht er voran,
den Atem anhaltend ...
und auf seinem Seil geht!
Allein tanzt er dort in der Höhe
und tanzt weiter
auf einem Seil ...
Langsam, langsam
"Sie klopfen an der Tür,
da draußen ist jemand,
der in der Nacht nach mir verlangt."
und sie neben sich sah,
war alles, was er sagte:
"Du siehst, daß ich sterbe."
"Ich würde nun gerne gehen,
ich sehe wohl, daß du leidest,
aber nicht deshalb werde ich dich lieben."
den Kopf zwischen den Händen,
um nicht zu hören, daß sie fort ging
und schon ergriff ihn die Kälte.
jetzt, da der Mai kommt,
nun sagte er mir, daß er für mich starb,
doch dafür liebte ich ihn nicht.
jetzt, da der Mai kommt,
bisweilen geschieht es, daß, nebeneinander
wachsend die Rose den Brombeerstrauch umarmt."
Weihnachten
an dem er zurückkehren wird,
an dieser Tür stehen bleibend.
Wie einst wird er die Stufen hinauf steigen
sich sicher, erwartet zu werden.
unter den anderen dein Gesicht suchend?
Du wirst Angst haben, daß, wenn er dich anblickt
er dich verändert vorfinden wird.
es wird wieder Weihnachten sein,
schau, ich bin zurückgekehrt.
Und lache jetzt, öffne mir nun deine Tür
mit mir wirst du lachen, jetzt,
da ich zurückgekehrt bin.
den Duft weit entfernter Länder,
er, der die Länder und Stände sah
von denen du lediglich träumtest.
jenseits des Meeres zurück ließ.
Und du hast nur gewartet,
aus dem Schatten wirst du hervor treten,
sein Gesicht betrachtend,
beim ersten Anblick verwundert ...
es wird wieder Weihnachten sein,
schau, ich bin zurückgekehrt.
Und lache jetzt, öffne mir nun deine Tür
mit mir wirst du lachen, jetzt,
Auf der Suche nach Gold
sind wir auf der Suche nach Gold.
Um die Wahrheit zu sagen, heute morgen
versuchte ich, alleine aufzubrechen.
und schon stehen wir in einer langen Schlange,
auch wenn ich heute morgen, um die Wahrheit zu sagen,
wirklich alleine aufbrechen wollte ...
Und ein anderer sagt ihm, daß er sich irre.
Indes denkt irgend jemand darüber nach
ob es nicht besser wäre, umzukehren.
wäre es das Beste, wenn sich doch wenigstens
all jene verzögen, die immer nur
ihre Meinung verbreiten.
werden wir das Gold finden.
Um die Wahrheit zu sagen, heute morgen wäre
ich gerne alleine aufgebrochen.
sehe ich eine lange Schlange.
Wie konnte ich nur, ich weiß es nicht,
ernsthaft daran denken, alleine aufzubrechen.
Die Insel
im Schatten des Segels,
langsam glitt das Boot
den Fluß entlang,
längs der beiden Ufer
waren nur blühende Bäume,
während er sich verlor
und die Zeit seiner Reise vergaß.
als plötzlich
der Fluß sich in einer
dunklen Schlucht verbarg
und es wurde Nacht
bis der Berg sich öffnete
und dann erschien ihm plötzlich
zwischen den Wolken, unbekannt,
eine Ebene.
nun sah er sie ... so nahe ...
glücklich wieder hinauf
sich ganz sicher, eines Tages
die Strecke seines Weges wieder zu finden ...
Im Schatten des Segels
saß der Fischer
das Boot den Fluß
entlang segeln lassend.
konnte er nicht wieder finden.
Während er segelte, verwischte
immer mehr die Erinnerung
an seine Reise ...
nun sah er sie ... so nahe ...
Der Duft der Apfelsine
wenn der Baum in Blüte steht
wenn ich sie
die Straße entlang kommen sehe ...
und der Apfelsinenbaum duftet
wenn die Zeit gekommen ist
und die Blüten sich öffnen...
tragen nur ganz wenige Blätter
die unteren hingegen hat
bereits jemand zertreten...
wo die Zweige am dichtesten sind
verbergen sich die roten, schon reifen Früchte
... und so süß ist sie.
Der Fuchs
in der Luft liegt der Geruch von Schnee
leise wird er auf den Wald fallen
und ihn bedecken.
ich weiß, daß diese Nacht der Fuchs gekommen ist,
von seinem Schritt, den Pfad entlang
ist die Spur geblieben.
unentschlossen die Luft schnuppernd
er hat sich dann zurückgezogen
ein wenig vor Angst zitternd.
auf meinen Wald ist der Schnee gefallen
nun ergreift das Eis auch den Fluß
und hält ihn an ...
ich weiß, heute Nacht ist der Fuchs gekommen,
den Pfad entlang, einer
vagen Spur folgend ...
unentschlossen die Luft schnuppernd
er ist dann fort gegangen
ein wenig vor Angst zitternd.
Jetzt, da der Tag vorüber ist
jetzt, da der Tag vorüber ist
erhebe ich mich ganz langsam
komme aus dem Schatten hervor und gehe,
gehe durch deinen Garten hindurch
jetzt, da der Tag vorüber ist.
jetzt, da der Tag vorüber ist,
mache ich mich wieder auf den Weg,
es ist dunkel geworden und ich gehe,
die Nacht kommt über deinen Garten,
jetzt, da der Tag vorüber ist.
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IVN / Diskografie